Scuba-Diving · Indonesien 2025

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Oktopusse an der Arbeit

Oktopusse faszinieren immer alle Taucherinnen und Taucher. Ihnen bei der ihrer Arbeit zuzuschauen ist grandios. Sie sind speziell für Videoaufnahmen prädestiniert.

Entstanden ist das Videos bei meinen Tauchgängen im Oktober 2025 im nördlichen Zipfel der Insel Nord-Sulawesi, westlich von Manado.



Einige Ausschnitte aus dem Video

Die Artenbestimmung der Tiere ist für mich nicht einfach, da ich kein Experte bin. Hier helfen Dive-Guides sehr gut. Mit Internet-Hilfe geht es auch. Aber oft ist es schwierig die richtige Art zu finden.

Falls du Unstimmigkeiten findest, sag mir bitte Bescheid. Am besten per E-Mail.

Schlangenaal
Er ist im Sand eingegraben. Eine Putzergarnele reinigt seine Umgebung. Schlangenaale sind eine Familie von Fischen, die weltweit in tropischen bis warmgemäßigten Gewässern vorkommen. Diese Aale sind Bodenbewohner und verbergen sich tagsüber oft in Schlamm oder Sand, um nachts auf Beutefang zu gehen. Sie ernähren sich hauptsächlich von Krebstieren und kleinen Fischen. Viele Arten haben keine Flossen, was ihnen hilft, sich wie Würmer in das Substrat einzugraben. Der abgebildete Aal könnte ein Sand-Schlangenaal (Ophichthus altipennis) sein, der in Küstenregionen lebt und bis zu 103 cm lang werden kann.
Haariger Anglerfisch
Der Körper ist mit Hautanhängen (dermalen Spinulae) bedeckt, die Haaren ähneln. Die Färbung und das Muster des Fisches sind extrem variabel und reichen von Gelb über Braun bis hin zu Grün, um sich an die Umgebung anzupassen. Der Fisch ist ein Raubtier, das seine Beute mit einem angelartigen Köder (Illicium).
Gespensterkrabbe
Diese Krabbe ist für ihr behaartes, unscharfes Aussehen bekannt, das durch Algen entsteht, die sie zur Tarnung auf sich selbst anbringt. Die Färbung variiert von Grau über Gelblich bis hin zu Rotbraun, manchmal mit weißen Markierungen. Der dreieckige Carapax (Rückenpanzer) kann eine Länge von bis zu 16 mm erreichen. Die Krabbe hat sehr feine und schlanke Beine, wobei die Spitzen der letzten beiden Paare gekrümmt und scharf zugespitzt sind.
Pfauenaugen-Anemonengarnele
Diese Garnelenart ist auch als Glas-Anemonengarnele bekannt. Sie lebt in Symbiose mit Seeanemonen und ist immun gegen deren Nesselgift. Der Körper ist transparent mit großen weißen Flecken, und der Schwanzfächer weist vier bis fünf orangefarbene Flecken mit einem schwarzen Ring auf. Die Garnelen sind typischerweise etwa 3 bis 4 cm groß.
Blau-Linien-Oktopus
Bekannt dafür, dass sie Muscheln als Unterschlupf nutzen. Der geäderter Oktopus ist für sein intelligentes Verhalten bekannt.
Er nutzt weggeworfene Kokosnuss- oder Muschelschalen um sie als tragbare Behausung zu verwenden. Sie sind in der Lage, ihre Farbe dramatisch zu verändern, um sich zu tarnen oder bei Erregung Warnsignale zu senden.
Blau-Linien-Oktopus
Der Blau-Linien-Oktopus gehört zur Familie der Blau-Ring-Oktopusse und ist hochgiftig; seine leuchtend blauen Markierungen erscheinen als Warnung, wenn er gestört wird.
Wunderpus photogenicus. Auch Mimic Octopus genannt.
Es handelt sich um eine spektakuläre Langarm-Oktopusart, die in flachen Gewässern auf weichem Sediment im Indomalaiischen Archipel vorkommt. Die Art zeichnet sich durch ein festes, dramatisches Farbmuster aus weißen Bändern und Flecken auf einem braun-roten Hintergrund aus. Jedes Tier hat ein einzigartiges Muster von weißen Flecken auf dem Kopf.
Wunderpus photogenicus
Der Wunderpus ist für seine Intelligenz und die Fähigkeit bekannt, andere Meerestiere zu imitieren, um sich zu verteidigen oder anzugreifen.
Nicht immer mag er Taucher. Er kann sich auch vergraben.

Das Problem mit dem Fokus

Mit einer Kamera ist bei wenigen Millimetern Toleranz zum optimalen Fokuspunkt Schluss. Alles was darüber hinaus geht, wird unscharf. Schwierig wird es, weil ich freischwimmend bin. Die Strömungen bewegen nicht nur mich, sondern auch die kleinen Wesen. Ein Stativ wäre dabei manchmal hilfreich. Ich habe keines, denn mein Tauchgepäck ist schon schwer genug.

Mit reiner Fotografie mit Blitzlicht ist es etwas einfacher. Eine höhere Auflösung als bei Videos ist ebenfalls leichter zu erreichen.

Bei Video wird es schwieriger, da die Kleinstwesen über längere Zeit im Fokus sein müssen.

Dafür ist im Bewegtbild viel mehr an Aktionen zu sehen!

Meine fotografische Ausrüstung

Als Kamera verwende ich seit längerer Zeit eine Sony A1 im Trockenen. Nun hat sie auch ein Nauticam Unterwassergehäuse erhalten. Als Objektiv verwende ich ein 60 mm Zoom und zwei Macro-Vorsatzlinsen, die ich unterwasser nach Bedarf zusätzlich anbringen kann. Dazu verwende ich zwei Lampen von X-Adventurer. Sie sind für Video und Blitzlicht geeignet.

Für die Nachbearbeitung der Videos brauche ich Davinci Resolve von Blackmagic. Für Fotos Lightroom und Photoshop von Adobe.

Ansicht - Vollbildschirm

Du kannst Videos im Vollbildschirm sehen. Dazu musst du beim Video unten rechts ins Viereck klicken:

VideoFullscreen

Technik

Das Video ist in hoher Kompressionsrate im MP4 - H.265 Format erstellt. Dazu ist ein aktueller Codec erforderlich. Ältere Videoplayer und PC's können sie unter Umständen nicht anzeigen.

Falls du nur den Ton hörst, musst du eine Unterstützung für das HEVC-Videoformat installieren.

Für Windows gibt es diese Erweiterung im Microsoft Store. Das kostet einen Franken.
Kostenlos ist die Erweiterung im VLC media player enthalten: VideoLAN.org