Mit Fotografieren begann ich, als ich 15 Jahre alt war. Von meinem Vater erhielt ich seine alte Kamera. Es war eine Contax. Wie Fotografieren geht erlernte ich autodidaktisch. Bald darauf auch Filmentwicklung und Vergrösserungen in Schwarz-Weiss.
Interessant wurde es mit einem ersten Ansatz von konzeptioneller Fotografie. Das begann 1976, als ich 24 Jahre alt war.
Bald folgten Weiterbildungen in Workshops mit grossen Fotografen. Eine wundervolle Entwicklung!
Die erste konzeptionelle Arbeit entstand 1976 bis 1978
Mein wundervollster Lehrer
Hervorheben möchte ich hier besonders einen Workshop mit Duane Michals (USA) an den Rencontres de la Photographie in Arles 1988 (Frankreich).
Duane war schon damals in der 1980er Jahren und ist für mich immer noch einer der weltbesten Fotografen!
In all den Jahren haben sich meine Ideen und Ansprüche punkto bildmässiger Darstellung stark verändert. Anfänglich war das Interesse vor allem in der normalen Fotografie und bei gegenständlichen Darstellungen.
Rückblickend hat mich Duane in meiner fotografischen Auffassung sehr stark beeinflusst und auch geprägt.
Heute liegen meine Interessen hauptsächlich im Gebiet der Portrait-Fotografie und ihrer bildlichen Umsetzung. Es entstehen mit fotografischen Methoden konzeptionelle Aussagen – eine Art digitale Malerei als kreatives Spiel mit Kamera, Fotografien und Videos sowie deren Bestandteilen.
Dabei ist es teilweise unumgänglich die übliche Art der bildlichen Darstellung zu verlassen.
Mein Ansatz für eine neue Bildgestaltung.
Fotografien und Videos, so wie sie aus der Kamera kommen, betrachte ich als Rohmaterial für meine eigenen Bildauffassungen. Dass ich dadurch die konventionelle "Main Stream Photography" verlasse, ist ein sehr wohl bewusster künstlerischer Akt.
Natürlich gibt es auch Fotografien, die keinerlei digitale Bearbeitung erfordern. Auch solche Bilder sind hier zu sehen.
Hier ein Selbstportrait aus dem Jahre 1985 in Blautönen.
Damals sprach man noch nicht von Selfies...
einer grossen Photosession von 1984