Konzeptuelle Fotografie

► English

Love, Love, Love… All you need is love, love is all you need…

Ja, das kennen wir alle! Es war von vielen Jahren, als Teenager habe ich den Song wohl tausendfach gehört.   Beatles sei Dank!

Nun, ich bin schon ein Weilchen in meiner letzten Lebensphase. Nach langem habe ich den Inhalt meiner ursprünglichen Love-Webseite wieder hervorgeholt, welche ich im Jahr 2017 erstellt hatte. Sie ist nun stilistisch auf dem neuesten Stand. Inhaltlich ist sie jedoch gleichgeblieben. Neu hinzugekommen nur das letzte Kapitel «Die Geschichte» als Erweiterung.

Das Thema LIEBE ist nach wie vor faszinierend und eines der bedeutendsten. Insbesondere dann, wenn man sich dem Thema aus geisteswissenschaftlicher Perspektive nähert.

Liebe – um was geht es hier?

Symbol der wahren Liebe

Es geht hier zunächst einmal nicht um Kunst, vielmehr um einen mentalen, geistigen Prozess. Es geht um den Sinn des Lebens.

Liebe wird im täglichen Umfeld für sehr vieles gebraucht. Ich liebe Musik, ich liebe das Essen, ich liebe meine Haustiere, mein Handy und was es sonst noch so alles gibt.
Ich liebe dich… (und erwarte, dass ich natürlich ebenfalls geliebt werden) und noch viel mehr.

Aber es geht sehr viel weiter.

Hier ist ein Versuch, dies zu veranschaulichen. Das Bild enthält ein Symbol aus vier Teilen auf einem Hintergrund, einem Licht-Verlauf.

Dazu versuche ich im Folgenden die einzelnen Teile zu beschreiben.

Der Anfang

Symbol der wahren Liebe: Der Anfang

Es beginnt im Stillen, bei sich selbst, im eigenen Innersten. Denn am Anfang beginnt ein meditativer Prozess, eine Entdeckung, der eigenen Liebe zu sich selbst.

Dies ist eine Kraft, die sich aus dem eigenen Innern herausentwickelt. Still und leise, ganz behutsam und doch sehr aktiv, denn die Stille ist eben nicht still.

Der Begriff «Liebe» könnte hier falsch verstanden werden, denn das Wort Liebe wird nur allzu oft für vieles verwendet.
Liebe wird hier als einen inneren Prozess verstanden und hat nichts mit Äusserlichkeiten zu tun.

Die Wirkung

Symbol der wahren Liebe: Die Wirkung

Wenn sich diese innere Liebe bewusst manifestiert hat, kann sie nach aussen wirken. Es wird kein Hinausschreien sein, keine Manifestation so wie wir das gerne in den sozialen Medien tun.

Die bewusste, bedingungslose Liebe ist einfach da. Nur das.

Das Geschenk

Symbol der wahren Liebe: Das Geschenk

Nun kann ich diese Liebe, wenn ich das will und dazu bereit bin, meinem Partner schenken. Es ist ein sehr bewusster Prozess und darf vor allem keinerlei Bedingungen enthalten, denn diese würden das Geschenk zu einem schlichten Handel degradieren. Wie etwa «Ich liebe dich aber du musst mich auch lieben…»

Die Bedingungslosigkeit der Liebe ist hier von zentraler Bedeutung. Nur zu oft wird der Begriff «Liebe» im normalen täglichen Umgang mit anderem verbunden. Dies ist jedoch etwas anderes. Solche gegenseitigen Bedingungen gehen teilweise soweit, dass man von Arrangement oder «Geschäftsmodell» sprechen könnte. Es wird nur dasselbe Wort verwendet. Von einer solchen, anders gearteten Liebe ist hier in diesem Kontext nicht die Rede.

Die Reflektion

Symbol der wahren Liebe: Die Reflektion

Mein Geschenk wird ankommen! Früher oder später, eben dann, wenn die Zeit und die Umstände dazu bereit sind.

Dieses bedingungslose Geschenk wird reflektiert werden. Aber nicht einfach nur zurück zu mir, denn es wird sich Neues bilden!

Damit wird für uns beide, mich und meinen Partner, eine neue Bewusstseinsebene entstehen.

Die Vereinigung

Symbol der wahren Liebe: Die Vereinigung

Die unbedingte Liebe des Partners mit meiner unbedingten Liebe ist in dieser höheren Bewusstseinsebene angekommen, sie verschmelzen miteinander, sie werden Eins.

Diese Abfolge findet nicht nur einmal statt. Im Gegenteil! Sie ist allgegenwärtig in unserem Leben und kann täglich, stündlich, immer und immer wieder entstehen.

Es ist die Lebensaufgabe, es ist der Sinn des Lebens!

Es geht weiter!

Beides, dieses Bild und natürlich auch das Thema, sind nicht nur auf den Partner, die Partnerin beschränkt. Es geht viel weiter! Unsere Kollegen, Freunde, die Menschen in unserer Umgebung, der Gemeinde, des Landes können und sollen ebenso miteinbezogen werden.

Alles, unsere ganze Umwelt ist davon betroffen!


Und dann...

Es bleibt einiges übrig, nachdem wir uns von dieser Welt verabschiedet haben und zurück in der geistigen Welt sind. Dann wird nur eines wirklich von Wert sein:

Die eigene, selbst entwickelte unbedingte Liebe.

Ein Bild

Dieses Symbol habe ich vor über 20 Jahren selbst entwickelt. Es hat mich seither tagtäglich begleitet. Dieser Versuch hier ist eine ganz persönliche Interpretation. Die verknüpften Themen haben sich über die vielen Jahre gefestigt und wurden damit Teil meines Selbst.


Symbol der wahren Liebe

Bewusste Auseinandersetzung mit dem Thema, auch Erweiterungen sind erwünscht.  Andere Interpretationen von Bild und Thema sind natürlich möglich.

Kommentare und Anregungen

Einen ersten Kommentar, der mich ganz besonders gefreut hat, habe ich von Dr. Gabriel Looser aus Bern erhalten. Mit seiner Erlaubnis veröffentliche ich seinen Text hier.




Der Ursprung

Meine Mutter hat mir schon in frühen Jugendjahren einige Grundsätze der Anthroposophie beigebracht, der Geisteswissenschaft Rudolf Steiners. Sie hat dadurch mir mein Interesse an diesen Themen geweckt. Vieles davon hat dann in mir lediglich geschlummert.

Aber schon in meiner frühen Fotografie haben sich aus heutiger Sicht einige Aspekte bemerkbar gemacht.
Die Themen «Liebe» und «Freiheit» waren stets dabei.

Aus heutiger Sicht, mit leicht tieferen Kenntnissen der Anthroposophischen Welt, ist mir eines bewusst geworden. Liebe, unbedingte Liebe, kann nur entstehen, wenn Freiheit vorhanden ist. Freiheit ist die Grundlage damit unbedingte Liebe überhaupt entstehen kann.

Die Entwicklung

Wenn ich meine alten Fotografien im Rückblick betrachte, kann ich durchaus einige dieser Aspekte in ihnen erkennen.

Beispielsweise Freiheit: die kleine Bildgeschichte «Richter und Richter». Das war 1984.

Oder dann die Bildserie unter dem Titel «Je t’aime – moi non plus» ausgelöst durch den damaligen «Schweizer Fichenskandal» 1985.

In einer Fotografie der Akt Serie 1987 mit Luc-André ist durchaus etwas enthalten, welches ich hier im Kapitel Der Anfang und Die Wirkung beschrieben habe:

Entdeckung, der eigenen Liebe zu sich selbst und ihre Manifestation nach draussen.

Mehr über die Akt-Serie mit Luc-André ist in meiner Retrospektive im Kapitel ► «Akt und Bewegung» zu sehen.

Etwas komplexer wird es bei meinen AURAMA-Aufnahmen. Aber auch da sind Aspekte der Freiheit und des Austauschs der Liebe zu entdecken.

Dies wird insbesondere durch den Ansatz «Umkehr der Perspektive» erreicht. Sie liegt den AURAMA Arbeiten zugrunde. So wird damit eine völlig neue Ansichtsweise hervorgerufen.

Mehr über das Konzept und AURAMA-Bilder ist ► hier zu sehen.

Ebenso sind in einigen Bildern in meinem Themenbereich der Multidimensionalität die Ansichten über Freiheit und Liebe enthalten.

Sie sind jedoch meist in der Mehrschichtigkeit der Bilder zu sehen.

Mehr über das Konzept meiner Multidimensionalität und Bilder ist ► hier zu sehen.