Ja. Das war DigitalArt
Es war eine Idee, ein umfangreiches Konzept. Ich wollte Bilder und Videos mit digitalen Möglichkeiten kombinieren.
Anders gestaltet, als dasjenige, was wir heute täglich sehen.
Meine langjährigen Erfahrungen in der Software-Entwicklung waren Grundlage für die Kombination Kunst und Digital. Die Idee begeisterte mich sehr!
Der einstige Hype um die «Non-Fungible Tokens» brachte mich auf die Idee genau das Gegenteil zu machen. Es gelang: Bilder für dich! Eine maximale Auflage von einer Million, aber du erhältst ein eigenes Original. Provenienz war im Konzept inbegriffen.
Visible Change war ein Folgeprojekt. Bilder und Videos in grosser Projektion. Aber du musstest selbst etwas tun, um etwas zu sehen. Du brauchtest nur dein Mobiltelefon. Aber ohne irgendwelche Extra- App, denn dort drin war bereits alles dazu!
Warum?
Ich war rund 50 Jahre professionell in der Software-Entwicklung tätig. Es war eine grossartige Zeit. Auch was ich dabei «über den digitalen Tellerrand» mitbekommen habe. Sustainability war ein Hauptthema. Damals, in der Mitte der 1990er Jahre war das deutsche Wort «Nachhaltigkeit» noch völlig unbekannt.
Als selbstständig erwerbender konnte ich meine freie Zeit gut einteilen und mich meiner ebenso wichtigen Tätigkeit widmen, der Kunst, speziell der Fotografie.
Nun, als alter Mann, ich werde in diesem Jahr 74 Jahre, wird es in der digitalen Welt schwierig, mit der Technik als Entwickler mitzuhalten.
Ich war viele Jahre mit meiner Webseite und der digitalen Technik dahinter bei meinem Provider. Wegen technischen Probleme musste ich das Verhältnis lösen. Bei meinem neuen Provider kann ich aber die alte Technik (Datenbank und .NET) nicht mehr verwenden. Ich müsste die für DigitalArt die verborgene Technik komplett neu erstellen. Ich fühle mich zu alt dazu.
Ich muss auch einige alte «Zöpfe», sprich Webseiten, abschneiden. Das gibt Platz für Neues.