Photoworks

Fotografische Ansichten

Peter Andres · Photoworks

Begegnungen Berliner Bilder AURAMA — Die Umkehr der Perspektive Surreale Bilder — Unwirkliche Wirklichtkeit Gap-Art Watching Life Unterwegs Hand Out of Game — Ausserhalb des Spiels Kompositionen: jenseits des Realen Requiem für ein Geheimnis Lichter Portraits — Ansichten Portraits — Bewegung Portraits — Auspacken Portraits — Durchblick Replay and Drawings Lorem Ipsum 10.7.3
Bild: Author Peter Andres

Wo bleibt die Realität?

Wo bleibt die Realität?

Fotografische Ansichten

Luege, wo gluegt wird zum Gse was gse wird

Schauen, was geschaut wird
zum Sehen, was gesehen wird

Ein Bild entsteht zuerst im Kopf

Ein Bild sagt mehr über den Ersteller, als ihm manchmal lieb ist

Ein fotografisches Bild entsteht nicht nur vor der Kamera sondern auch dahinter

Ein Bild in Aussicht bringt Einsicht für andere

Ein Pixel ist Kunst genug

Sehen und gesehen werden.
Das ist hier die Frage!

Aussicht zur Einsicht —
Einsicht zur Aussicht

Die Einsicht ist die beste Aussicht

Nicht das Bild ist Kunst sondern die Pixel die es einst enthielt

Ein Pixel am Rande der Selbstverwirklichung

Les temps passé,
Prête-à-porter…

Illusionen zum Verweilen

Vergangenheit zum Mitnehmen

Pixel zum Ab- und Zuschauen

Pixel ohne Worte

Bilder mit Bildern malen

Hier könnte ihr Bild entstehen

Das kreative Spiel mit Fotografien und deren Bestandteilen lockt mich immer wieder aufs Neue, Bilder zu gestalten. Es entstehen surreale Bildwelten und neue, fiktive Räume. Ich betrachte die Bilder, die ich mit meiner Kamera fotografiere, als ideales Rohmaterial für neue Werke.
Die meisten meiner Arbeiten sind selbstverständlich digital bearbeitet. Dadurch kann ich den Bildern einen tieferen symbolischen Inhalt geben oder durch die Überhöhung der Aussage eine völlig andere Wirklichkeit.

Ich wünsche Ihnen viel Spass beim Betrachten der Bilder.

Peter Andres


Bild: Author Peter Andres Bild: Author Peter Andres
Hier sehen sie bald eine zufällige Vorschau einiger Bilder.
In den Galerien können Sie sie in grossem Format betrachten.

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Bild: Author Peter Andres
Bild: Author Peter Andres

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Begegnungen realer oder virtueller Art.
Berlin ist eine faszinierende Stadt! Sie ist immer wieder von neuem zu entdecken.
Eine grosse fotografische Baustelle war AURAMA. Ich beschäftigte mich vor etlichen Jahren intensiv mit verschiedenen Formen der Perspektive. Es entstand unter anderem eine umfangreiche Fotoserie von Spiegelbildern. Flexible Spiegel erzeugten so eine bedeutende Erweiterung des bildmässigen Horizonts und somit der Perspektive.
Obschon diese neu gewonnene Perspektive faszinierend war, stiess ich damit bald an eine Grenze. Nicht von der Bildaussage her, sondern vom Ansatzpunkt.

Es entstand die Idee, Personen zu fotografieren, so dass sie von allen Seiten gleichzeitig zu sehen sind. Ich gab diesen Fotografien den Namen AURAMA, eine Wortbildung von Aura und Panorama.

Stellen sie sich dazu folgendes vor:
Sie sind umgeben von einer Gruppe von Menschen. Wenn sie sich umdrehen, sehen sie diese Personen wie ein Panorama. Wie werden sie aber von diesen Menschen gesehen? Nicht von jeder Person einzeln, sondern von allen Personen zusammen!


Mehr sehen oder erfassen als man normalerweise sieht, ist ein vielfältiger Wunsch. Möglichkeiten dazu gibt es viele. Sei es durch rein technische Hilfsmittel oder durch geistige Arbeit in Meditationen. Davon ausgehend entwickelten sich folgende Fragen:

  • Wie stehe ich in der Welt – Wie steht die Welt zu mir?
  • Wie sieht mich die Welt – Wie werde ich von der Welt gesehen?
  • Wie sehen mich die Personen um mich herum – nicht einzeln, sondern gemeinsam?
  • Wie sieht die Peripherie das Zentrum – Gibt es eine Inversion der Perspektive?

Diese Bilder sind 1993 entstanden und wurden in der Galerie Christine Brügger in Bern ausgestellt. Sie sind nicht etwa durch irgendwelche Manipulationen am Computer mit Photoshop oder ähnlichen Programmen gemacht oder bearbeitet. Alle Aufnahmen entsprechen einer einstigen realen Situation und sind so auf den Negativ-Filmen.

Was ist wirklich Wirklich? Braucht es die Wirklichkeit überhaupt? Es könnte ja alles einfach nur Energie sein… Eine Frage, die mich wirklich beschäftigt!

Mind The Gap

Bilder zwischen Hier und Jetzt.

Und was ist dazwischen? Was hat da alles Platz? Wie lange dauert es zwischen Hier und Jetzt?
Alles Fragen, auf die Bilder eine bessere Antwort geben...
Dem Leben zuschauen...
Unterwegs sind wir immer wieder. Mal schnell und hastig, mal langsamer, besinnlicher, empfänglich für viele Eindrücke.

Auf dem ersten Bild sehen Sie ein echtes Berner Tram. Ein Bern Mobil. Blitzschnell und in Windeseile hastig unter dem Baldachin am Bahnhofplatz vorbeirasend. Und da soll einer noch sagen, die Berner seien langsam!
Die Hand. Ein Werkzeug der ganz besonderen Art. Einfach das Beste!
Am Anfang war das Spiel.
War es ein Spiel?
Wer hat da was gespielt?
War es nur Einbildung?
Wer sind die Gewinner, wer die Verlierer?

Ist es überhaupt ein Spiel gewesen oder spielt es immer noch?


Das Spiel ist offen! Spiele mit!
Besonders spannend sind für mich zusammengesetzte Bilder, Bild-Kompositionen, Bilder, welche aus verschiedenen anderen Bildern zusammengesetzt sind. Hier drängen sich die modernen Möglichkeiten der digitalen Bildbearbeitung geradezu auf.

Fotografische Gedanken zum Zeitgeschehen

Besonders interessieren mich gesellschaftskritische und ökologische Themen, stark inspiriert von meiner beruflichen Tätigkeit als Software-Entwickler (hier ein Beispiel meiner Projekte).

Vor etwa 100 Jahren begann der Aufstieg des Schweizerischen Finanzplatzes. Der Erfolg ist zu einem grossen Teil dem Bankgeheimnis zu verdanken. Es bot Schutz vor der Willkür von Staaten. Leider wurde es von „gewissen Kreisen“ missbraucht. Lange Zeit konnte es gegenüber Angriffen trotzdem verteidigt werden.
Mit der Finanzkrise Anfang 2009 überstürzten sich aber die Ereignisse. Dies bedeutete das faktische Ende des Bankgeheimnisses.
Nun wäre der Platz frei für eine neue Finanzordnung… nicht nur in der Schweiz, sondern weltweit!

Insbesondere die Turbulenzen um das schweizerische Bankgeheimnis und die UBS inklusive den parlamentarischen Debatten im Bundeshaus gaben mir den Anlass, dieses Wirrwarr fotografisch umzusetzen. Es entstand Mitte 2009 die Serie „Requiem für ein Geheimnis“.
Ein Jahr später inspirierten mich die Debatten in den eidgenössischen Räten und dem entsprechenden Lobbying zu einem weiteren Bild. Der „Der verzweifelte Versuch einer Rettung“ entstand.

September 2011: ist die Sache noch immer nicht ausgestanden! Aus der Vergangenheit haben einige Geldinstitute anscheinend nichts gelernt. Die USA setzten die schweizer Banken unter massiven Druck! Somit mussten noch zwei weitere Bilder folgen…

April 2012: Jetzt geht's wohl ums Eingemachte... kommt die Entscheidung? Ich überlege mir weitere Bilder!
Lichter und Lichterscheinungen. Festgehalten, angepasst, umgesetzt und verändert.
Meine Portraits zeigen Personen. Allerdings nicht immer in ihrer ursprünglichen Umgebung.
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Bild: Author Peter Andres