Ausstellung in der Galerie Woeske, Berlin

Meine nächste grosse Ausstellung findet im Oktober / November in der Galerie Woeske in Berlin statt.

Vernissage: 11. Oktober 2014. Dauer der Ausstellung bis 8. November.
(Die Dauer der Ausstellung wurde verlängert. Der Termin für die Vernissage ist um eine Woche vorverlegt)

Kuratoren: Tillmann Woeske und Nadine Edelstein.

Woeske Gallery
Mommsenstr. 35, 10629 Berlin
Öffnungszeiten: Di – Fr 11:00 – 19:00, Samstag 11:00 – 14:00

Lage der Galerie:
Lage Galerie-Woeske

Lage Berlin-Charlottenburg:
Lage Berlin-Charlottenburg

Mehr als ich sehen kann

4__In_Raum_und_ZeitDie Bildserie nähert sich einem Endstadium. Nun ist der vierte Teil der Serie hinzugekommen. Ob die Serie jemals fertig wird, weiss ich noch nicht.

Requiem für ein Geheimnis, ein Nachtrag

Die Turbulenzen um das schweizerische Bankgeheimnis und die UBS inklusive den parlamentarischen Debatten im Bundeshaus gaben mir den Anlass, dieses Wirrwarr fotografisch umzusetzen. Es entstand ab Mitte 2009 die Serie „Requiem für ein Geheimnis“.
Einige “Updates” mussten über die Jahre folgen. Auch dieses Jahr (2014) gab das Bankgeheimnis wiederum viel zu reden. Für einige Institutionen sind die Bussgelder ja nicht gerade billig ausgefallen. Ein letztes Bild musste also folgen…
Requiem für ein Geheimnis

Die Bilderserie gibt’s nun auch als Video-Slideshow

News Fashion – wie News gemacht werden…

Vor vielen Jahren, als Personal Computer noch teuer und Mangelware waren, Email und Internet noch nicht existierten, arbeitete ich als Software-Designer in einer kleinen Firma in Bern. Wir stellten für die grossen Nachrichtenagenturen komplexe Programme und Anlagen her. Damit konnten Journalisten an ihren Arbeitsstationen ihre Texte schreiben und sie direkt per Knopfdruck in die ganze Welt versenden. Unsere Software auf dem Host-Computer erledigte den Rest. Ein Ding mit Ausmassen einer Waschmaschine und der Rechenleistung kleiner als das diejenige des ersten iPad’s.

Auch schon damals gab es Updates. Da das Internet noch nicht existierte, mussten diese vor Ort installiert werden. Bei Reuters in Deutschland war ein grosses update fällig. Der Grossrechner musste dafür heruntergefahren werden, die Journalisten konnten nur noch auf dem Parallel-System arbeiten. Durch ein kleineres Missgeschick während dem Software-Update wurde aber das Parallel-System ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen, fiel also total aus. Dies bedeutete, dass alle Journalisten auf einen Schlag für einige Zeit arbeitslos waren. Im News-Room lief nichts mehr, ausser den Ticker (Fernschreiber, sehr laut, mit aussergewöhnlicher Geschwindigkeit von 6 Zeichen pro Sekunde).

Und da kam die Sensationsnachricht rein auf die jeder Journalist sein ganzes Leben lang gewartet hat… Der Papst ist gestorben!

Protest und Tumult im News-Room! Die Journalisten konnten ja nicht auf die Nachricht reagieren und die Top-One-Story nicht kommentieren. Also wurde versucht, den Computer-Raum zu stürmen. Zu unserem Glück waren diese Räume bereits damals abschliessbar.

Alle andern Nachrichtenagenturen verbreiteten die Sensation bereits in Windeseile! Nur Reuters schwieg…

Nach einiger Zeit folgte auf dem Ticker das Dementi. Der Papst lebte also noch! Somit war Reuters die einzige Nachrichtenagentur, die seriös blieb und auf den Schwindel nicht reingefallen ist, was in der Weltpresse natürlich gelobt wurde.

Wir ernteten von den Journalisten grossen Dank, worauf wir argumentierten, unsere Software habe eben bereits Artificial Intelegence, künstliche Intelligenz.

Social Networks

Facebook kennt nun jedes Kind. Fotos sind dort auch in Mengen zu sehen. Nur kaum künstlerische… Dafür ist das Chaos mit dem bedienungsfreundlichen Userinterface umso grösser.

Ich habe vor kurzem das Netzwerk von Ipernity entdeckt und mich dort gleich angemeldet. Ich war überrascht, wie einfach ich dort sehr gute Bilder von vielen Fotokünstlern und Künstlerinnen sehen kann.

Hier meine Seite bei Ipernity: http://www.ipernity.com/home/pan

Auch auf Flickr habe ich mich danach umgeschaut. Hier meine Seite: http://www.flickr.com/photos/pan-ch/

Viel Spass beim Vorbeischauen!

Wanderung im Gasterntal

Die Realisierung der Bildserie über das Thema „Sicherheit und Unsicherheit gibt es nur im Doppelpack“ kam schneller als ich gedacht habe. Völlig anders als sonst „üblich“ ebenfalls.

Vorgestern war bei schönstem Wetter eine Wanderung im Gasterntal angesagt. Was da zu sehen war erinnerte mich überall an das Thema der neuen Bildserie, denn letzten Oktober gab es im Gasterntal grosse Überschwemmungen und Erdrutsche. Im Fernsehen waren Bilder zu sehen. Die Auswirkungen sind immer noch präsent und überall zu sehen. Eindrücklich ist, wie es Sicherheit es nicht umsonst gibt. Unsicherheit schwebt immer mit. Der Mensch ist dabei oft nur ein Nichts im Vergleich zur Natur!

Entstanden ist für einmal eine ganz andere Fotoserie, als diejenigen, die ich hier zeige. Es sind Bilder ganz ohne Bearbeitung und Manipulationen.