Peter Andres · Photoworks

AURAMA — Die Umkehr der Perspektive

AURAMA — The inversion the perspective

AURAMA

Eine grosse fotografische Baustelle war AURAMA. Ich beschäftigte mich vor etlichen Jahren intensiv mit verschiedenen Formen der Perspektive. Es entstand unter anderem eine umfangreiche Fotoserie von Spiegelbildern. Flexible Spiegel erzeugten so eine bedeutende Erweiterung des bildmässigen Horizonts und somit der Perspektive.
Obschon diese neu gewonnene Perspektive faszinierend war, stiess ich damit bald an eine Grenze. Nicht von der Bildaussage her, sondern vom Ansatzpunkt.

Es entstand die Idee, Personen zu fotografieren, so dass sie von allen Seiten gleichzeitig zu sehen sind. Ich gab diesen Fotografien den Namen AURAMA, eine Wortbildung von Aura und Panorama.

Die Umkehr der Perspektive

Mehr sehen oder erfassen als man normalerweise sieht, ist ein vielfältiger Wunsch. Möglichkeiten dazu gibt es viele. Sei es durch rein technische Hilfsmittel oder durch geistige Arbeit in Meditationen. Davon ausgehend entwickelten sich folgende Fragen:

  • Wie stehe ich in der Welt – Wie steht die Welt zu mir?
  • Wie sieht mich die Welt – Wie werde ich von der Welt gesehen?
  • Wie sehen mich die Personen um mich herum – nicht einzeln, sondern gemeinsam?
  • Wie sieht die Peripherie das Zentrum – Gibt es eine Inversion der Perspektive?
Stellen sie sich dazu folgendes vor:
Sie steigen auf einen hohen Berg. Rund herum sehen sie viele weitere Berge. Ein phantastisches Panorama! Wie werden sie aber von diesen Bergen in imaginärer Weise gesehen? Nicht von einem Berg einzeln, sondern von allen zusammen!

Diese Bilder sind zwischen 1991 und 1993 entstanden und wurden damals in der Galerie Christine Brügger in Bern ausgestellt. Alle Aufnahmen entstanden live im Studio auf Negativ-Filmen und zeigen eine einstige reale Situation. Diese Originalbilder wurden nachträglich am Computer weder bearbeitet noch manipuliert.

AURAMA

A large photographic site was AURAMA. I worked several years ago involved in different forms of perspective. I created among others, an extensive series of mirror images. Flexible mirror produced such a significant expansion of the horizon and thus the image-wise perspective.
Although this newfound perspective was fascinating, but soon I reached a limit. Not by the picture's message, but rather from a starting-point. I got the idea to create photographies of persons, so that they can be seen simultaneously from all sides. I gave them the name AURAMA photographies, a combination of the words Aura and Panorama.

The inversion the perspective

To recognized more than one usually can see is a frequent whish. There are many opportunities to do that. By purely technical means or by mental training such as meditation. On this basis, I developed the following questions:

  • How do I stand in the world - how the world relates to me?
  • How doe the world sees me - how am I seen by the world?
  • How will I be seen by all the people around me - not individually, but from all together?
  • What is the center of the periphery - is there an inversion of perspective?
Imagine the following steps:
You climb a high mountain. All around, you see many more mountains. A fantastic view! How will you be seen by all these mountains in an imaginary way? Not by a single mountain, but from all together!

I created this series between 1991 and 1993 and they were exhibited at the Galerie Christine Brügger in Berne. All pictures were taken live in the studio on negative films. These are original pictures that were neither changed or manipulated on a computer.

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Bild: Author Peter Andres